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„In diesem Projekt möchten wir herausfinden, ob lokale Energiemärkte funktionieren und welchen Mehrwert sie für alle Beteiligten bringen. Der zweite große Schwerpunkt ist die Anwendbarket der Blockchain-Technologie”, sagt Ulrich Sperling vom Thüga-Kompetenzcenter Innovation. 

Die Projektpartner entwickeln eine Handelsplattform, bei der alle Teilnehmer sowohl Erzeuger als auch Abnehmer sein können. Das Projekt ist grundsätzlich offen für alle denkbaren Erzeuger: Photovoltaik-Anlagen von Hausbesitzern, Windenergieanlagen von Bürgerenergiegenossenschaften oder Blockheizkraftwerke. Bisher speisen diese ihren überschüssigen Strom ins Netz ein und erhalten dafür eine festgelegte Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Damit sie ihren Strom in Zukunft direkt weiterverkaufen können, sollen sie ihre voraussichtlichen Strommengen automatisiert auf einer Blockchain-basierten Handelsplattform anbieten können. Diese wird auf der künftigen Smart Meter-Infrastruktur aufsetzen, mit dem Smart Meter Gateway (SMGW) als zentralem Baustein der Peer-to-Peer-Handelsplattform. Im Zuge des Projekts soll  festgelegt werden, über welche Schnittstelle die SMGW in das Blockchain-System eingebunden werden.